Rückblick

Sa., 16.11.2019 - Monatswanderung mit Sigi Hofmann: "Wir wandern von Gramschatz nach Arnstein zum Entenessen"

End(t)e gut – alles gut!

Die letzte Monatswanderung des Jahres 2019 führte am Samstag, den 16. November 26 Natur-Freunde mit einigen Gastwanderern vom nahen Gramschatz ins Werntal nach Arnstein.

Und wieder einmal meinte es Petrus mit uns gut! Schon am Start, dem außerhalb von Gramschatz liegenden Parkplatz, durchbrach die Sonne den morgendlichen Nebel bei dem wir Veitshöchheim verließen. Der gut markierte Weg mit dem blau-weißen WH ( Würzburger Haus ) als Merkmal führte uns durch den Gramschatzer Wald. Dessen frühere – und auch noch heutige – Bedeutung wird eindrucksvoll an der ersten Wegkreuzung an der sog. Laueiche beschrieben. Der Waldmethu-salem, mag er 500 Jahre alt sein, will uns sagen, dass die Eiche nicht nur als Nutzholz diente, sondern früher wichtig für die Gerberei ( Leder ) war. Die heute wichtigere Naherholung dieses Waldes dokumentieren die vielen Hinweise für Wanderer, Radfahrer und Reiter. Für uns war es ein spätherbstlicher Genuss die kühle, frische Waldluft einzuatmen. Stets leicht ansteigend verließen wir den Waldweg, einer Treibjagd gingen wir gerade noch aus dem Weg, erblickten wir schon das nahe Gut Ebenroth, knapp 400 Meter hoch gelegen. Schade, dass uns plötzlich aufziehender Nebel die Sicht auf die Höhen von Spessart, Rhön und Steigerwald verwehrte. Der alte Vierseithof hat eine lange wechselvolle Geschichte mit land- und forstwirtschaftlicher Nutzung hinter sich, dies lässt sich seit seiner ersten Erwähnung um das Jahr 1780 nachvollziehen. Mit dem Jahr 2010 wechselte der Besitzer; Pferde aus der ganzen Republik bestimmen jetzt das Leben auf dem riesigen Gehöft. Zahlreiche Hallen und Stallungen dienen dem Dressursport und prägen damit diesen ruhigen Ort des Sports und der Erholung.

Gut 2 km geht es nun steil bergab ins Werntal nach Reuchelheim einem Ortsteil der Stadt Arnstein.

Vorbei an alten Mühlen folgen wir dem Radweg an der Wern entlang. Nur wenige Meter außerhalb staunen wir darüber, was man aus einer alten Mühle machen kann: Die Bergmühle beherbergt heute eine Gaststätte und Ferienwohnungen. Nicht zu übersehen sind die Spuren des hier seit einigen Jahren wieder heimischen Bibers. Im Sommer hätten wir noch an der Stadtgrenze von Arnstein einen Abstecher an den Naturbadesee unternommen, heute aber wartete ein ganz anderer Genuss auf uns. Durch die Altstadt hoch unweit des Rathauses warteten nicht nur einige Freunde im Gasthaus „Zum Goldenen Engel“ auf uns: Eine halbe gefüllte, knusprig gebratene Ente, garniert mit einer halben kunstvoll präsentierten Orange, und dazu gibt`s in Franken Klöß und Blaukraut. Ja das hatten sich alle nach gut 10 Kilometern verdient

Ente gut,alles gut.

 

Bericht: Sigi Hofmann; Fotos von Charly Wolf.

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Rückblick siehe Veitshöcheim-Blog